Unsere HP wird derzeit überarbeitet, die wichtigsten Eckdaten finden Sie auf dieser Seite

Waldgasthof Martinsklause

Sie haben vielleicht bemerkt, dass unsere wöchentlichen Beiträge zu unserem Menuplan ausgeblieben sind.
Unser Gasthof ist nach wie vor geöffnet und bietet von Montag bis Freitag jeweils 2 verschiedene Menus (Suppe & wahlweise eine Hauptspeise) zwischen 11.00-14.30 h an. Gerne gehen wir auf Sonderwünsche unserer Gäste ein und servieren statt dem aktuellen Menu eine Speise in Menugröße unserer Speisekarte.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Gasthof mit herzlicher Gastlichkeit und frisch zubereiteten Speisen!

 

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch von 11.00-21.00 h
Donnerstag von 11.00 - 14.00 h
Freitag von 11.00 - 21.00 h
Samstag von 11.00 - 22.00 h
Sonntag von 10.00 - 16.00 h

KEIN RUHETAG!

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit bei uns zu wohnen. 
Zimmerreservierungen unter 02572/20430, +42 (0)608 737 111 oder per Email gasthof.martinsklause@gmail.com .

Ihr Artemios JURANEK, Gasthof Martinsklause

 

Pächter - Artemis Juranek

Obere Siedlungsstrasse 1a, A-2130 Mistelbach

E-Mail: gasthof.martinsklause@gmail.com

Telefon: +43/2572/20430

http://www.martinsklause.at

 

Wiedereröffnung eines „Originals“: Neuer Pächter in Mistelbachs Martinsklause

Montag, den 17. April 2017 um 11:46 Uhr |

 

Wohl jeder kennt die Martinsklause, das gemütliche Gasthaus im Mistelbacher Wald, wo man im gemütlichen Flair, umgeben von der Natur, so richtig abspannen kann. Seit Mittwoch, dem 5. April 2017, hat die „Klause“ mit Artemios Juranek als neuen Pächter wieder täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr – mit Ausnahme amDonnerstag (in der kälteren Jahreszeit bis 14.00 h)– für Besucher und Gäste geöffnet. Geboten werden eine durchgehend warme Küche mit täglichen Menüs sowie österreichische, tschechische und fallweise auch griechische Spezialitäten auf der Speisekarte.it Artemios Juranek konnte Ing. Roman Sroufek als Besitzer der Martinsklause einen Pächter finden, der Mistelbach schon aus früheren Zeiten gut kennt: „Ich habe früher lange Zeit als Kellner, unter anderem in der Discothek Touch Me, der Pizzeria Al Capone, beim ehemaligen Kasanwirt und zwischendurch auch in griechischen Lokalen gearbeitet, ehe ich eine Sportkantine in Brünn betrieb“, schildert Artemios Juranek. „Als ich dann gelesen habe, dass in der Martinsklause ein neuer Pächter gesucht wird, habe ich nicht lange überlegt und mich wieder für Mistelbach entschieden“, so der neue Wirt, der im Sommer auch eine griechische Woche mit Live-Musik plant. Ergänzt wird das Angebot in der Martinsklause noch um acht Zimmer für Übernachtungen und zwei unterschiedlich große Seminarräume, sowie einem eigenen Raucherbereich indoor.

Dementsprechend groß war auch der Besucherandrang anlässlich der Wiedereröffnung, wo zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft Artemios Juranek in Mistelbach willkommen hießen. „Es ist schön zu sehen, wenn ein Gasthaus meiner Jugend, wo man nach dem Wandern eingekehrt ist, wieder einen neuen Pächter gefunden hat bzw. der Wirt sein Gasthaus findet und nicht umgekehrt“, freute sich auch Bürgermeister Dr. Alfred Pohl. Als kleinen Willkommensgruß überreichte ihm Tourismusstadtrat Erich Stubenvoll noch einen Karton neuen Stadtwein und wünschte viel Durchhaltevermögen für einen erfolgreichen Start! Und dieser ist Artemios Juranek durch die Verpächter garantiert: „Wir hoffen natürlich auf zahlreichen Besuch und werden unser Bestes geben, um unserem Wirt einen guten Start zu ermöglichen“, so Iris Sroufek.

 

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TUT GUT Wanderweg

 

Pilgern im Weinviertel

Dienstag, den 06. April 2010

Jakobsweg Weinviertel

Seit Jahrhunderten Pilgern die Menschen ins Heilige Land, nach Rom und nach Santiago de Compostela. Der Besuch der Apostelgräber gilt als besondere Gnade. Der Weg nach Santiago zum Grab des Apostels Jakobus war seit Jahrhunderten unter dem Namen „Jakobsweg“ einer der beliebtesten Pilgerwege in Europa. In den letzten Jahren entdecken viele Menschen diesen Weg neu und entstand eine große europäische Pilgerbewegung. Hunderte Menschen machen sich Monat für Monat zu Fuß auf den Weg nach Santiago de Compostela in Spanien.

Die historische Forschung hat gezeigt, dass viele aus dem Osten Europas – z. Bsp. aus Krakau, Lemberg … - durch das Weinviertel nach Wien und dann weiter der Donau entlang nach Westen unterwegs waren. Auch heute gehen wieder Menschen aus den östlichen Ländern Richtung Santiago. Diese Pilger/innen will das Projekt „Jakobsweg Weinviertel“ auf ihrem Weg unterstützen.

Nach einigen Monaten Vorbereitungszeit ist es nun sicher. Die Förderungen der Europäischen Union wurden zugesagt, die Gemeinden am Weg haben positive Beschlüssen gefasst und der „Jakobsweg Weinviertel“ wird errichtet. In den nächsten Monaten werden Hinweistafeln und Wegweiser aufgestellt, es werden Pilgerkarten und Begleitinformationen gedruckt und eigene Pilgerbegleiter/innen ausgebildet. Landtagspräsident a.D. Mag. Edmund Freibauer und Bischofsvikar Prälat Dr. Matthias Roch haben ein engagiertes Team zusammengestellt, die diesen Weg nun in Kooperation mit der Weinviertel Tourismus GmbH. errichten und betreuen.

Der Jakobsweg Weinviertel führt vom Hl. Berg in Nikolsburg/Mikulov über Drasenhofen, vorbei an der Jakobskirche in Falkenstein, durch die Städte Poysdorf und Mistelbach (hier liegt der Waldgasthof Martinsklause direkt am Weg!) zur Wallfahrtskirche Maria Oberleis bei Ernstbrunn. Weiter geht der Weg nach Großrußbach zum Bildungshaus und über die Wallfahrtskirche Karnabrunn, dem Michelberg, dem Waschberg, vorbei an der Jakobuskirche in Leitzersdorf nach Stockerau. Entlang des Wagrams geht es über Hausleiten, Stetteldorf zur Wallfahrtskirche Maria Trost in Kirchberg am Wagram. Von dort geht es über Fels, Grafenwörth und Grafenegg nach Krems. Die Bürgerspitalkirche „Zum Hl. Jakobus“ in Krems ist das Etappenziel des Jakobswegs Weinviertel. Weiter gehen die Pilger/innen dann über die Donaubrücke und schließen in Mautern an den österr. Jakobsweg Richtung Santiago an.

Die Gemeinden und Pfarren am Weg werden in den nächsten Wochen wichtige Informationen sammeln und die Begleitmaterialien erstellen helfen. In den Kirchen am Weg werden Stempelstationen eingerichtet und wenn alles klappt, wird der Weg am Ostermontag 2010 feierlich in Großrußbach eröffnet werden.

Unsere Pfarre/Gemeinde wird Jakobsweggemeinde!

In den nächsten Wochen wird auf unserem Gemeindegebiet der „Jakobsweg Weinviertel“ markiert. Es werden Wegweiser und Hinweistafeln aufgestellt und wir freuen uns auf viele Pilger/innen, die in Hinkunft auch durch unser Gemeindegebiet gehen werden. Jakobswegpilger sind auf dem Weg nach Santiago de Compostela in Spanien. Sie wollen zu Fuß das Grab des Hl. Apostels Jakobus besuchen. Die Wallfahrt zu den Apostelgräbern gilt unter Christ/innen als besondere Gnade. Seit Jahrhunderten machen sich Menschen auf den Pilgerweg. Sie suchen die Entschleunigung und geben ihrer Sehnsucht nach Spiritualität breiten Raum. Als Gemeinden am Weg wollen wir die Pilger herzlich empfangen uns sie auch unterstützen. Ein schattiges Bankerl, eine Wasserstelle oder ein öffentliches WC, eine Möglichkeit zum Einkaufen oder zum Essen und manchmal auch ein Bett zum Schlafen sind wertvolle Hilfen auf dem Weg. In unseren Kirchen werden Stempel und Informationsstellen eingerichtet und die Pilger können bei uns die Gottesdienste besuchen. Als pilgernde Kirche auf dem Weg wollen wir die Menschen gastfreundlich empfangen und uns so gegenseitig im Glauben stärken. In Kooperation mit der Weinviertel Tourismus GmbH. und den regionalen Tourismusverbänden entstehen auch neue touristische Angebote, die europaweit damit beworben werden. Damit trägt der „Jakobsweg Weinviertel“ auch zur touristischen Entwicklung unseres Landes wesentlich bei. Neben den Radtouristen erwarten wir in Zukunft auch verstärkt Wanderer und Fußpilger in unserer Region.

Gesamtprojektinfo hier zum Download auf www.bildungshaus.cc !

 

Stimmen zum Projekt von den beiden Initiatoren

 

Präsident des NÖ Landtags a.D. Mag. Edmund Freibauer:

Der sehr erfolgreiche Abschluss des Weinviertler Pilgerwegs in Santiago im Sommer 2007 hat in vielen Gesprächen die Idee gebracht, den alten Jakobsweg durch das Weinviertel wieder zu aktivieren. Die Gruppe will sich dafür einsetzen, dass es einen begehbaren Weg als Anknüpfung an die Wege von Lemberg-Krakau-Wien bzw. Budapest-Wien-Salzburg-Innsbruck-Vorarlberg gibt. Derzeit ist der Weg von Tschechien nach Wien nicht markiert und nicht begehbar. Die vielen Initiativen die es für die Jakobswege in Österreich gibt, sollen durch einen markierten Weg durch das Weinviertel ergänzt werden.

Eckdaten des Weges bzw. zu berücksichtigende Punkte sind

+ Ausgangspunkt soll der Hl. Berg in Mikulov/Tschechien sein

+ der Weg soll auf den „Spuren des Weinviertler Pilgerwegs“ führen, soweit dies möglich ist

+ der Weg soll im westlichen Weinviertel an den bestehenden Jakobsweg angebunden werden z.B. in Mautern

+ es soll eine gute Wegbeschreibung, eine gute Markierung in der Landschaft und eine spirituelle Begleitung geben (ev. in schriftlicher Form, Angebote auf dem Weg …)

 

Bischofsvikar Prälat Dr. Matthias Roch:

 

Durch die sehr gelungenen Wochen des Weinviertler Pilgerwegs in den Jahren 2003-2006 ist Pilgern im Weinviertel – d.h. im Vikariat Unter dem Manhartsberg der Erzdiözese Wien – zu einem großen Thema geworden. Viele hunderte Menschen sind seit Jahren auch aus dem Weinviertel auf Wallfahrtswegen unterwegs. Pfarren gehen immer öfter auf Wallfahrt und besuchen die Wallfahrtsstätten in der Region (wie die Wallfahrtskirche Maria Oberleis, den Dreifaltigkeitswallfahrtsort Karnabrunn oder die Basilika von Maria Roggendorf, um nur ein paar wenige zu nennen) oder auch in Europa in Form von großen Pilgerwallfahrten. Daher unterstützt die Kirche im Weinviertel gerne die Initiative den alten Jakobsweg auf dessen Spuren wir auch während des Weinviertler Pilgerwegs unterwegs waren wieder zu beleben.